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20110515

Nostalgic Odd Future

OMG. Dieses Cover. Dieses Auto. Postersize, please.
HYPE, überall. Gibt es noch wen, der keinen Plan hat von OFWGKTA? Schwer vorstellbar. Sind ja grad durch Europa getourt, es kann nur ein 24h-Blackout meiner rechten Hirnhälfte daran Schuld sein, dass ich nicht zu dem Gig letzte Woche gegangen bin. Frank Ocean (Nostalgia, Ultra ist das erste Album) ist am Zugänglichsten meiner Meinung nach, für den Rest der Künstlertruppe muss man Zeit zum Reinfinden mitbringen - dauert aber nie zu lange, weil die Beats killen. Stellt euch vor, ihr haltet den Staubsaugeraufsatz an den Kopf, und der saugt Skalp, Augen, Ohren, komplett alles ein. Und dann den Rest. Funktioniert am Besten auf Volume 100. Wie Alice im Wunderland, nur doper.

20101222

El Mac - Postgraffiti

Miles "Mac" McGregor ist ohne klassische Künstlerausbildung zu dem Ruhm gekommen, den er heute (v.a.) als Street-Artist genießt. Tatsächlich ist er aber auch unter renommierten Kennern der Bildenden Kunst etabliert. 
Seine besprühten Wände findet man überall auf der Welt - u.a. in den Niederlanden, Vietnam und Puerto Rico.
Mir gefällt an seinen Portraits und Wandbildern vor allem diese extreme fotorealistische Darstellung und die Schraffuren.
Und bevor ich euch seine Bio hier niederschreibe, verweise ich auf seine Homepage. Bei Gefallen unbedingt anschauen, der Blog ist ebenfalls sehenswert!


20101120

Akram Khan by Darvish Fakhr, 2008

Als ich vor gut 3 Jahren während meinem Londonaufenthalt durch die National Portrait Gallery gestreift bin, hat es mir besonders diese Portrait des Performers Akram Khan angetan, bzw. die Idee de rasa, dazu unten mehr. 
"The focus of this display is the recently completed portrait of the dancer and choreographer Akram Khan by the artist Darvish Fakhr. Consisting of nine panels, this unusual portrait shows Khan performing the nine rasa, or emotions, which are expressed by a dancer through movement and expression, and are the basis of classical Indian dance. In this portrait, Khan has interpreted each rasa in a personal and deliberately ambiguous way, reflecting his innovative approach to contemporary and traditional Asian dance. In order to capture his movements on canvas, Fakhr closely observed Khan at rehearsal and in performance." (source)

Ich habe mir damals diese 9 rasa notiert:
 love, comedy, kindness, heroism, fury, terror, disgust, wonder,tranquility.
 Dass Performance immer etwas mit persönlichem Ausdruck zu tun hat, liegt auf der Hand. Der Grundgedanke dieser Basics ist schön und einfach, weil Tanz immer etwas mit dem Ausdruck des persönlichen Befindens zu tun hat. Wie allerdings die rasa mit den einzelnen Bildteilen zusammenpassen, ist nicht ganz so einfach festzustellen. Ich zumindest könnte ewig davor sitzen und den Zusammenhang zwischen Gefühl und Ausdruck suchen; weil Komplexität eben doch spannender ist als Trivialität.

20090504

Kunst?


Heutzutage kann man wirklich vieles als Instalation oder intermediales Kunstwerk bezeichnen... Aber wirklich, bei Thomas Voorns Satz-Arrangements aus Klamotten handelt es sich um einen klaren Grenzfall. Auf seiner Seite war dieses Foto das einzige, das noch am Ehesten einen Sinn ergeben hat... Mit anderen Kleidern standen nur Sätze wie "Put your name here" - "or here"- "or here"-"all year long" auf Feldern, Straßen und Wänden geschrieben; sozusagen zu Werbezwecken.

Naja, ich gratuliere, wenn Coca-Cola sich bei ihm meldet... Sonst freuen sich halt die Obdachlosen. Oder is' es vielleicht ein verstecktes Wohltätigkeitsprojekt?

Ich kann nur meinen Kopf schütteln...